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Ein Schlagzeuger auf Reisen

Eine Geschichte von unserem Schlagzeuger, Valentin Michetschläger:

 

Nachdem ich mein Abi in der Tasche hatte, wollte ich mir ein bisschen in der Welt umsehen, obwohl ich mich damit auch von "meiner" geliebten Band für eine gewisse Zeit verabschieden musste.

 

Während meiner Abwesenheit übernahm gottseidank Thomas Zenkl das "Steggalschwinga" für mich.

Thomas Zenkl am Schlagzeug bei einer der Bandproben mit The Final Impact,
an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön, es war uns eine Ehre ;-)

 

Also buchte ich den günstigsten Flug nach (und wo sollte es sonst hin) La Habana-Cuba. Nach einer kurzen Eingewöhnungswoche in der Hauptstadt machte ich mich auf den Weg nach Süden. Anfangs bediente ich mich bei den hiesigen Taxi-Unternehmen als Vale-Transport, wobei dies als Tourist sehr kostspielig war. Nach und nach wurde ich raffinierter bis ich am Schluss hauptsächlich als "reisender Student" der Universität in Havanna in umgebauten Lastwägen mitfahren durfte (Touristen unerwünscht). An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Universitad dela Ciudad La Habana und an die Naivität der Kubaner, die mir tatsächlich glaubten, ich wäre fähig, zu studieren ;-) Während ich den Weg nach unten bestritt, lernte ich nicht nur die verschiedensten Leute aus allen Ecken der Welt kennen, sondern lernte auch die neuen Eindrücke und die freie Zeit zu genießen. Auch Überlebenstraining wurde hier nicht vernachlässigt. (Zusammen mit einem Freund habe ich/haben wir versucht, so lange wie möglich an einem Strand ohne Zivilisation zu überleben- wir schafften gerade 4 Tage, da 1 Packung Nudeln und ca 1kg Süßkartoffeln doch anscheinend etwas wenig für 2 erwachsene Personen ist).

 

Bevor es zu Schlimmeren kam, verließ ich Kuba und reiste weiter nach Florda-USA, wo ich eine gewisse Zeit bei meinen Verwandten lebte.

 

Später habe ich mit Billigbussen eine kleine Tour über New Orleans (glücklicherweise begann an dem Tag meiner Ankunft ein Jazz-Festival in der Innenstadt), Nashville, Chattanooga und Atlanta gestartet, wo ich hauptsächlich auf meinem neu erworbenen Skatboard die Städte unsicher machte. Als graziöse Abrundung meiner Reise, gewöhnte ich in Irland innerhalb einer Woche meine Leber wieder auf das gute Bier des christlichen Abendlandes um, bevor ich mich wieder am münchener Flughafen fand.

 

  

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