Projekt Bandraum

 

Proberaum von The Final Impact im Jokeman's MountainUnser Proberaum im Jokeman's Mountain, Stand April 2017

Juli 2015

 

Versteckt unter Tage des Jokeman's Mountain konnten wir im Juli 2015 unseren Proberaum einrichten.

Direkt neben einem der bestehenden Proberäume in dieser Anlage konnten wir weitere Wände ergänzen um so einen eigenen Raum zu erschaffen.

Dank der Hilfe von Seve (Schreiner & Sänger von der Nachbar-Band "Bunka Birds") sowie Elias (Cousin von Benjamin & Matthias Hartl) und den Mitgliedern der Band "The Final Impact" konnte der "Trockenbau" des Proberaums innerhalb von zwei Tagen fertiggestellt werden.

Die neuen Wände wurden dabei mit Steinwolle ausgefüllt, wodurch wir bei mehreren Elementen im Innenbereich die Verkleidung weglassen konnten und mit einer speziellen Stoff-Bespannung so bereits einige Absorber zur Verbesserung der Raumakustik erhielten.

 

      

 

Wo links neben der Eingangstüre das sperrige Metallgestell eines Mülleimers war, zauberte Elias (Künstler in Bereich Schweißen und Metall) einen kleinen Halter für einen Aschenbecher, da der neue Proberaum von Anfang an als Nicht-Raucher-Zone definiert wurde.

Nachdem die Wände aufgestellt waren, konnten wir mit der Einrichtung des Proberaums beginnen.
Ein einfacher hellgrauer Teppichboden und eine alte Couch machten den Raum gleich gemütlicher.

Für die Beschallung waren von früheren Band-Projekten bereits zwei passive 12" Fullrange-Lautsprecher vorhanden. Hinzu kam dann noch ein aktiver 18" Subwoofer sowie ein 32 Kanal Mischpult. Mit dem entsprechenden Audio-Interface hatten wir dann auch die Möglichkeit, unsere Band-Proben und Jam-Sessions aufzunehmen und zu speichern.

Um die Raumakustik zu verbessern wurden an verschiedenen Bereichen der Wände und Decke Absorber angebracht.

Kurzer Tip für andere Bands: Vergesst hier den üblichen Sprühkleber aus Dosen - vor allem auf diesen Beton-Wänden hielt dieser kaum und hatte als Nebenwirkung einen echt unangenehmen Geruch dabei. Eine günstige und wirklich gute Lösung war hier einfaches Silikon (Das Billigste vom Baumarkt) das hält und verpestet die Luft nicht so sehr ;-)

Für eine Seite des Raums entschieden wir uns, aus den Resten der Steinwolle eigene Absorber zu bauen und erstellten uns dazu einfache Holzrahmen in die wir die Steinwoll-Elemente einpassen konnten. Da diese auch wesentlich Dicker als die anderen Absorber sind, greifen diese natürlich auch bei anderen Frequenz-Bereichen.

Weitere Absorber wurden erst nach und nach angebracht, jenachdem wo uns bei den ersten Bandproben noch Verbesserungs-Möglichkeiten auffielen.

So wurden zwischen den Steinwoll-Elementen Quadratische Absorber angebracht, die aufgrund Ihrer speziellen Bauform und dichten Struktur auch zum Teil Diffusor-Eigenschafften hatten. Dabei wird der Schall nicht komplett "aufgesaugt" sondern gebrochen und in verschiedene Richtungen zerstreut um einen "volleren" Klang zu erzeugen.

An der Decke des Raums wurden später weitere Diffusor angebracht. Diese wurden wieder selbst gebaut, wobei wir als Mterial hier eine spezielle Styropor-Art verwendet haben.

Nachdem Ende Juli 2014 die Basis geschaffen war, der Raum eingerichtet und mit den ersten Absorbern ausgestattet war, konnten wir mit den ersten Bandproben loslegen.

 

Dank der 32 Kanäle in unserem Mischpult haben wir auch die Möglichkeit, unsere Kompositionen und Ideen bei den Bandproben aufzunehmen. Dazu haben wir uns für den Anfang ein einfaches Audio-Interface von Focusrite zugelegt, das sozusagen die Brücke zwischen dem Mischpult und unserem Laptop darstellt.

Auch das Schlagzeug wurde komplett mit Drum-Mikro's bestückt um eine optimale Klang-Qualität zu erreichen. 

Auch wenn bei unseren Aufnahmen keine professionelle Studio-Qualität erreicht wird, sind wir doch sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen und helfen uns vor allen Dingen als keine "Erinnerungen" von der einen zur nächsten Bandprobe, welches Riff des neuen Songs wie gespielt wurde und auf was geachtet werden sollte.

Unser erstes Album haben wir selbstverständlich in einem Studio aufgenommen ... mehr dazu HIER >>

 

Der werdegang unseres Proberaums

... und er ist noch lange nicht fertig, immer wieder werden verschiedene Optimierungen und Änderungen vorgenommen / Ideen umgesetzt um den Raum optimal zu nutzen.

 

Stand: September 2015

September 2015

 

Stand: August 2016

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Stand: März 2017

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Stand: April 2017

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